Archiv der Kategorie 'Kultur'

Otto Nagel zum 125.

Am Geburtsort des kommunistischen Malers, Otto Nagel, hat die DKP Wedding eine rote Nelke und eine Geburtstagskarte angebracht.
Der im Berliner Wedding (Reinickendorfer Straße 67) geborene Arbeitersohn, der früh in der Arbeiterjugend aktiv wurde, war nicht nur zu Lebzeiten „DER“ Weddinger Maler. Als KPD-Mitglied überlebte er KZ-Haft und Verfolgung und engagierte sich nach 1945 am Aufbau der DDR.
Darin darf sicher auch der Grund gesucht werden, dass zum 125. von Otto Nagel nicht eine einzige Ausstellung zu seinen Ehren in Berlin stattfindet.
Die schmucklose Gedenktafel mit unpassenden Gas- und Wasser-Schildern darunter runden den kulturlosen Gesamteindruck ab.

UPDATE 28.09.2019: Nagel-Ausstellung vom 21. Mai bis zum 4. August 2020 im Schloss Biesdorf (Berlin)!

Peter Michel in jW über Otto Nagel:

Dem proletarischen Maler Otto Nagel zum 125. Geburtstag
Von Peter Michel

Dieses Leben war einmalig. (mehr…)

Thälmann-Denkmal und die Projekte privater Investoren

In der aktuellen Unsere Zeit (UZ) setzt sich Herbert Becker mit dem öffentlichen Kunstwettbewerb und dem Einfluss privater Investoren auf das Denkmal und das Wohngebiet Ernst-Thälmann-Park auseinander. Am 11. Juli wurde hier bereits kritisiert.

Zustand vom 13. 09.2019

Durchschaubar

Thälmann-Park in Berlin soll „neu gestaltet“ werden
von Herbert Becker

In der Hauptstadt der DDR begann 1976 die Debatte, ein neues Wohngebiet auf einer 16 Hektar großen Parkanlage zu errichten. Die Abrissarbeiten der Fabrikgebäude dauerten, bis dann 1983 mit der Realisierung des Konzeptes begonnen werden konnte. Die städtebauliche Gliederung sah vor, die Parkanlage entlang der Greifswalder Straße mit dem gestalterischen Mittelpunkt eines Thälmann-Denkmals anzulegen. Achtgeschossige Wohnbauten werden flankiert von vier 12-, 15- und 18-geschossigen Wohnhochhäusern, die eigens für den Komplex entwickelt wurden. Der sowjetische Bildhauer Lew Kerbel wurde damit beauftragt, eine große Skulptur mit Ernst Thälmann zu produzieren, er schuf eine Monumentalplastik, die den Mittelpunkt der gesamten Wohn- und Parkanlage darstellt. Das Ernst-Thälmann-Denkmal ist eine der großen und wichtigen Denkmalsetzungen des DDR-Staates in seiner Hauptstadt. Es war Teil der Identität der Hauptstadt des sozialistischen Staates. Als solches besitzt es schon Denkmalwert.
Das Bezirksamt Pankow der Stadtverwaltung von Berlin schrieb Ende Juni 2019 einen öffentlichen Kunstwettbewerb aus, die sich mit dem Wohngebiet rund um den Thälmann-Park beschäftigen soll. Zur Begründung hieß es, die sich in den letzten Jahren abzeichnenden Veränderungen in der städtischen Baupolitik wie auch die Projekte privater Investoren hätten zu einer erneuten öffentlichen Diskussion über die Zukunft des Areals und seiner Umgebung sowie über dessen perspektivische Nutzung geführt, die bis heute andauert. Eine umfangreiche Ausschreibung mit all den Bedingungen für interessierte Künstlerinnen und Künstler liegt vor, erstes Kopfschütteln verursacht der Abgabetermin, für die erste Einreichung der Vorstellungen ist bereits der 26. September 2019 vorgesehen. (mehr…)

Ausstellung Unentdecktes Land

Wer die sehenswerte Ausstellung „Unentdecktes Land“ auf dem Berliner Alexanderplatz verpasst hat, kann sich hier die 51 Tafeln zur DDR von der Gründung über die Wirtschaftsordnung bis zur Annexion der DDR 1990 ansehen.

Es gibt auch einen Katalog zur Ausstellung der bei : info@unentdecktes-land.org gegen Spende bestellt werden kann.

Das war das Berliner Sommerfest 2019 der DKP

Guten Appetit hatten die Besucher_innen auf dem Sommerfest der DKP an der Weberwiese. Ein abgerundetes Programm sorgte nicht nur für gute Stimmung sondern auch für große Nachfrage z.B. am Büchertisch.
Der Ortswechsel von Pankow nach Friedrichshain ist gelungen.
Ein Video bei youtube.

Sommerprogramm in Berlin

Ausgewählte Veranstaltungen in der Sommerzeit:
Bereits am 19. Juli startet das Friedensturnier im Sportpark Poststadtion. Hier gibt es nicht nur Kultur und Fussball.

Am 27. Juli findet die traditionelle Fiesta de Solidaridad im Stadtpark Lichtenberg statt. Trotz 60 Jahre Wirtschaftskrieg und Terror gegen Kuba wird ordentlich gefeiert. Mit Leningrad 44 und als Kracher aus dem Ruhrpott COMPANIA BATACLAN, gab es auf dem letzten UZ-Pressefest zu sehen. Selbst „Metal-Arbeiter“ sollen schwer angetan von der Live-Band gewesen sein!

Was geschieht mit dem Thälmann-Denkmal?

Eine „künstlerische Kommentierung“ für insgesamt 180.000,00 € lässt schlimmes befürchten. So manches Denkmal aus DDR-Zeiten wurde im antikommunistischen Geist verschandelt.
Zum 75. Jahrestag der Ermordung von „Teddy“ am 18. August findet um 10 Uhr vor dem Ernst-Thälmann-Denkmal in der Greifswalder Straße (Ernst-Thälmann-Park) eine Ehrung für den legendären KPD-Vorsitzenden statt.

Und am 24. August findet an einem neuen Ort das DKP-Sommerfest statt. Ab 14.30 Uhr wird an der Weberwiese in Friedrichshain nicht nur vom Kommunismus gesprochen.

TKP-Kandidat Fatih Mehmet Maçoglu wurde zum Bürgermeister gewählt

In Dersim wurde bei den letzten Kommunalwahlen in der Türkei ein Kommunist zum Bürgermeister gewählt. ARTE hat eine Reportage darüber ausgestrahlt. Beim DKP Sommerfest ist die TKP mit einem Informationsstand vertreten. Über Nachfragen freuen sich die TKP-Genoss_innen.

Ernst-Busch-Chor erhält BÜSGM-Preis

Der Berliner Ernst-Busch-Chor hat den Preis von BÜSGM (Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde) erhalten. Der bekannte Chor hat den Preis bereits am Sonntag im ND-Gebäude entgegen genommen
Gratulation aus dem roten Wedding!

Ein Lied für die Preisträger_innen

SDAJ Tresen im Bandito Rosso

Am 25.05.19 findet im Bandito Rosso ab 19 Uhr der Soli-Tresen der SDAJ Berlin statt. Es gibt Cocktails und Tickets für das Festival der Jugend.

Festival der Jugend 2019

Nachlese in der aktuellen UZ 14.06.2019 Arbeiterlied DKP - Festival - Bericht von Olaf.

jW-Bericht 12.06.2019: …„Randvoll war das große Veranstaltungszelt »Karl«, als Dietmar Dath zum Thema »Cinemarx: (Super-)Helden-Analyse« aufschlug. Das Festival sei kein Wissenschaftsbetrieb, er sei nicht der kluge Professor, sondern derjenige, der geprüft werde, machte Dath gleich zu Beginn klar. Auf einem Koordinatensystem zwischen Marxismus und Faschismus ordnete er sodann Superman, Batman und Co. ein und klopfte den herrschenden Kulturbetrieb ab. Wären auf diesem Festival Noten vergeben worden, so hätte er die Bühne nach einer angeregten Diskussion wohl mit einer glatten Eins verlassen.

News
11.06.2019 Fotobericht (Köberle, Lena, Dietmar Dath u.a.) bei FB.
An Pfingsten raus aus Berlin und an den Rhein nach Köln. Vom 7. bis zum 10. Juni bietet die SDAJ ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm ohne Eintritt.
Alle Informationen.
Unbedingt abonnieren: Position

Der Antisemit Peter Beuth

Die Beuth Hochschule im Berliner Bezirk Wedding, soll einen neuen Namen erhalten. Seit Jahren sind die antisemitschen Reden von Peter Beuth (1781-1853) in der Öffentlichkeit bekannt.
Eine studentische Initiative für einen schönen Hochschulnamen /AntiBeuth.de hat dazu einen Comic veröffentlicht, der den Antisemitismus von Beuth und das lange Beharren der Hochschule für den bisherigen Namen belegt. Und das, obwohl schon zur Zeit der Namensgebung der Hochschule nach Beuth, im Jahr 2009, der Antisemitismus von Peter Beuth seit 2003 durch Professor Nienhaus bekannt war!
Die ganze Wahrheit über den Antisemiten Peter Beuth im Comic.

Hände weg von Venezuela!

Solidarität mit den progressiven Kräften Lateinamerikas!

Solidaritätsveranstaltung am Dienstag, 28. Mai 2019, um 19 Uhr im Humboldt-Saal der Urania Berlin (An der Urania 17, 10787 Berlin). Einlass ist ab 18 Uhr.

jw-Berichte

90 Jahre Blutmai im Wedding

Am 1. Mai haben sich mehr als 100 Menschen am Gedenken der Getöteten vom 1. Mai 1929 beteiligt. Nick Brauns, Autor bei die junge Welt, erläuterte auf dem Nettelbeckplatz die historischen Hintergründe, die 1929 dazu führten, dass eine SPD-geführte Polizei über 30 Menschen um den 1. Mai 1929 erschießen ließ. Anschließend gingen die Teilnehmer_innen zum Gedenkstein an der Walter-Röber-Brücke. Dort wurden rote Nelken und ein Kranz mit einer Schleife: “ 90 Jahre Blutmai – Erinnern heißt kämpfen“ niedergelegt.
Am Nachmittag wurde dann im Kiezhaus Agnes Reinhold aus „Barrikaden im Wedding“ von Klaus Neukrantz gelesen. Bei vollem Haus.

Arnold Schölzel im Rotfuchs zum Blutmai
Günter Wehner in der UZ vom 26.04.2019
Heinz KARL zum Blutmai und bei der KPF