Archiv der Kategorie 'Kein Krieg!'

Ausstellung MASCHA + NINA + KATJUSCHA – Frauen in der Roten Armee 1941 – 1945

Über 800.000 Frauen kämpften in der Roten Armee für die Befreiung vom Faschismus. Namen wie Ljudmila Michailowna Pawlitschenko sollten bekannter sein. In der Neuköllner Galerie Olga Benario wird mit der Ausstellung „MASCHA + NINA + KATJUSCHA – Frauen in der Roten Armee 1941 – 1945″ ab dem 12. März dazu ein Rahmenprogramm geboten. Geöffnet ist die Galerie bis Mai an Veranstaltungstagen.
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag kann zwischen 15 und 19 Uhr auch nebenan in der Biografischen Bibliothek Einlass zur Ausstellung erfragt werden.
Doppelte Ehrung für die Rotarmistinnen und Olga Benario!

Die Januar-Offensive der Roten Armee 1945

Dem Faschismus das Genick gebrochen

Die Politisierung der Geschichte auf dem Wege ihrer Verfälschung hört nicht auf. Zum Zwecke der Rechtfertigung der aktuellen Politik, die vom Streben nach Sicherung des Kapitalismus und Errichtung einer „Neuen Weltordnung“ durch zunehmende Konkurrenz der kapitalistischen Großmächte geprägt ist, wird auch die Geschichte des zweiten Weltkrieges im Sinne des Antikommunismus und der Russophobie moduliert.

Ein Beispiel sind die Veranstaltungen zum sogenannten D-Day 2019, zu dem Deutschland eingeladen wurde, Russland aber als Hauptkraft bei der Zerschlagung des Faschismus, als Befreier Deutschlands und Europas demonstrativ außen vor blieb. Ebenso die vermehrten antisowjetischen und antirussischen Polemiken aus den NATO-Staaten des Baltikums, aus Polen und Rumänien. Die Resolution des EU-Parlaments vom September treibt die Kampagne auf die Höhen einer europaweiten antirussischen Mobilisierung.

Rote Armee war entscheidend

Der grundlegende Umschwung im Verlauf des zweiten Weltkrieges zugunsten der antifaschistischen Koalition wurde von der Roten Armee zu einer Zeit erzielt, als die Regierungen der USA und Großbritanniens ihre Strategie der sogenannten indirekten Handlungen praktizierten, die Errichtung der zweiten Front in Europa bewusst verzögerten und damit ihre Verpflichtungen als Alliierte verletzten.

Die Armeen der USA und Großbritanniens operierten damals auf zweitrangigen Kriegsschauplätzen und verzögerten das Eingreifen in Westeuropa. Sie banden nur unbedeutende Kräfte des faschistischen Blocks. Dessen Hauptkräfte standen an der sowjetisch-deutschen Front, die ständig drei Viertel aller Streitkräfte der Faschisten fesselte.

Immer, wenn die deutsche Armee in eine schwierige Situation kam, konnte sie auf das Reservoir zurückgreifen, das sie in Westeuropa stationiert hatte. Das tat sie im Dezember 1942 und Anfang 1943 an der Wolga, als zahlreiche Divisionen aus Deutschland, Frankreich, Dänemark und Holland an die sowjetisch-deutsche Front verlegt wurden. Um den „Ostwall“ zu behaupten, wurden von September bis Dezember 1943 22 Verbände samt Panzerdivisionen abgezogen. Insgesamt verlegte das deutsche Oberkommando 60 Divisionen aus Westeuropa.

Die Schläge der Roten Armee haben der faschistischen Wehrmacht das Rückgrat gebrochen. Es waren günstige Bedingungen für die Invasion der Alliierten in Westeuropa gegeben, die sie aber absichtlich nicht nutzen wollten. Geschichtsfälscher versuchen aber auch heute noch, die Bedeutung der Siege der Roten Armee von 1942 und 1943 und ihren entscheidenden Einfluss auf den Verlauf des zweiten Weltkrieges herabzusetzen. (Siehe D-Day-Feiern (mehr…)

Luxemburg-Liebknecht-Demonstration 2020

Mit 10.000 Menschen waren wir zusammen auf der Straße um für den Frieden gegen defender 2020 zu demonstrieren.
Die Demontranten zogen am Sonntag, der 12.1.2020 vom Frankfurter Tor zu der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof um an die am 15.1.1919 ermordeten KPD – Mitbegünder Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu erinnern. Auf dem Fronttransparent der Demo stand wieder die Losung „Niemand ist vergessen- Aufstehen und Wiedersetzen“.

Und auf dem Fronttranspi der DKP steht “ Rosa und Karl ehren heißt heute Defender 2020 stoppen! Raus aus der NATO! “


Video auf Youtube

Schwerer Angriff auf die VVN-BdA

Die VVN-BdA soll nicht mehr gemeinnützig im steuerlichen Sinn sein. Dagegen protestiert die Vereinigung. Dazu Ulrich Sander in die Unsere Zeit
Brief von Esther Bejanaro (Auschwitzkomitee) an den Bundesfinanzminister Scholz (SPD) – Online-Petition: Die VVN-BdA muss gemeinnützig bleiben! Und der Parteivorstand der DKP dazu.

Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben!
Schwerer Angriff auf die VVN-BdA

Am 4. November hat das Finanzamt für Körperschaften I des Landes Berlin der Bundesvereinigung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V. die Gemeinnützigkeit entzogen.

Damit verbunden sind vorerst Steuernachforderungen in fünfstelliger Höhe, die noch in diesem Jahr fällig werden. Weitere erhebliche Nachforderungen
sind zu erwarten und auch zukünftig drohen wesentlich höhere steuerliche Belastungen.
Damit ist die VVN-BdA in ihrer Existenz bedroht. Das Finanzamt Berlin handelt damit anders, als das Finanzamt Oberhausen-Süd, das der Landesvereinigung NRW die Gemeinnützigkeit am 22. Oktober gewährt hat. (mehr…)

DDR- Der Zukunft zugewandt

UPDATE: UZ-Berichte vom 15. November 2019
Am 9. November findet am Sonnabend, den 9. November 2019 ab 12 Uhr, die DKP-Veranstaltung zum 70. Jahrestag der Gründung der DDR statt.
Ort ist STIC Grazauer Chaussee 1 A in Strausberg.
Eintritt 8€/5€
Programm hier.

Rheinmetall-Tochter Pierburg im Berliner Wedding blockiert

In der Scheringstraße 2 im Berliner Wedding wurde gestern das Tochterunternehmen Pierburg des Rüstungskonzern Rheinmetall von 20 Menschen blockiert.
Die Aktion richtete sich gegen den türkischen Einmarsch in Syrien und deutsche Rüstungsexporte an die Türkei. Ein Video bei Twitter.

Ausstellung Unentdecktes Land

Wer die sehenswerte Ausstellung „Unentdecktes Land“ auf dem Berliner Alexanderplatz verpasst hat, kann sich hier die 51 Tafeln zur DDR von der Gründung über die Wirtschaftsordnung bis zur Annexion der DDR 1990 ansehen.

Es gibt auch einen Katalog zur Ausstellung der bei : info@unentdecktes-land.org gegen Spende bestellt werden kann.

Antikriegstag in Berlin


Der Aufruf hier.

Büchel dicht machen – Das Video

Die DKP und Feunde in Aktion. Blockade des Bundeswehr-Standortes in Büchel.

Kriegsministerin soll Präsidentin der EU-Kommission werden. Die EU hat das verdient

In der aktuellen Unsere Zeit (UZ) setzt sich Arnold Schölzel mit Ursula von der Leyen auseinander. Unverblümtes deutsches Vormachtstreben an der EU-Spitze.

Uschi an die Front

Am Freitag vergangener Woche waren die „Grünen“ noch empört über den „Hinterzimmer­deal“ der EU-Staats- und Regierungschefs, die angeblich aus heiterem Himmel am 2. Juli die deutsche Kriegsministerin Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin vorgeschlagen hatten. Die Ökobellizisten, die der CDU-Frau bei Hetze gegen Russland und bei der Forderung nach mehr deutschem Militär an dessen Grenze stets voraus waren, forderten ihren sofortigen Rücktritt als Ministerin. Am Montag zogen Frieden und Freude ein. Frau von der Leyen erschien auf Werbetour bei den Grünen im EU-Parlament, anschließend sprach deren Fraktionsvorsitzende, die deutsche Abgeordnete Ska Keller, von einem „sehr netten Austausch“. Es brauche nur Zusagen bei Klimaschutz und Seenotrettung, dann, so das Signal, könnten bei der für den 16. Juli anberaumten Kür durch die 751 Mandatsträger auch einige grüne Stimmen drin sein.
Noch schneller als die „Grünen“ hatten sich die Sozialdemokraten beruhigt. (mehr…)

EU-Wahlen: Liste 15 DKP wählen!

O-Ton DKP-Wedding in Wahlkampfaktionaktion


Der Wahlspot.
Das Programm der DKP zur EU-Wahl.

Gedenken zum 8.Mai auf dem Urnenfriedhof Seestraße

Der Grabstein der Kommunisten Albert Kayser und Otto Schmirgal wurde am Tag der Befreiung auf dem Urnenfriedhof in der Seestraße in Berlin-Wedding gereinigt. Mit Nelken und Kerzen wurden den Kämpfer_innen gegen den Faschismus, die wie Kayser und Schmirgal ihr Leben ließen, gedacht.
Am Denkmal zu Ehren der Opfer des Faschismus in aller Welt, ebenfalls auf dem Urnenfriedhof in der Seestraße wurden Kerzen angezündet und eine Nelke abgelegt.