Archiv der Kategorie 'Antifa'

Broschüre zum türkischen Nationalismus im Wedding

Eine informative Broschüre über die türkischen Faschisten im Wedding hat die Kiezkommune 2018 veröffentlicht.

Celalettin Kesim Gedenkkundgebung am 5.1.2021

UPDATE: Kommunistinnen und Kommunisten aus Berlin folgten heute dem Aufruf von DKP und SDAJ und ehrten an der Stele für Celalettin Kesim am Kottbusser Tor den ermordeten Genossen. Mehr bei FB


Am 5. Januar 1980 wurde unser Genosse Celalettin Kesim durch türkische religiöse Fanatiker und faschistische Graue Wölfe am Kottbusser Tor auf offener Straße ermordet.

Diese wurden vom Geheimdienst der Türkei (MIT), sowie dem deutschen Verfassungsschutz logistisch unterstützt. Celalettin war Mitglied der Kommunistischen Partei der Türkei (TKP) und hier in Berlin in der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins (SEW) aktiv. Als aktiver Gewerkschafter war er nicht nur in der IG-Metall und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sondern weit darüber hinaus bekannt.

Damals wie heute morden die Faschisten, deshalb müssen wir das Gedenken an Celalettin Kesim, wie auch das an andere ermordete Antifaschisten, wachhalten und den Widerstand gegen die zunehmende faschistische Gefahr gemeinsam organisieren. Faschisten sind die Handlanger des Kapitals. Die Geschichte lehrt uns, dass sie immer die konsequentesten Verfechter einer neuen, gerechteren Gesellschaftsordnung verfolgen. Eben diejenigen, die für eine Gesellschaft welche die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen nicht kennt, kämpfen.

Celalettin Kesim war solch ein konsequenter Kämpfer für eine neue, für eine sozialistische Welt, deshalb musste er sterben.

Lasst uns am 5. Januar, seinem Todestag, gemeinsam auf die Straße gehen.
Lasst uns mit einer kraftvollen Kundgebung am Celalettin Kesim Platz (Kottbusser Tor) seiner Gedenken.
Lasst uns ein Zeichen setzen, dass wir bereit sind dem faschistischen Terror entgegenzutreten.
Nichts ist vergessen, Niemand ist vergessen!

Kommt am Dienstag den 5. Januar 2021 um 17 Uhr zur Kundgebung am Celalettin-Kesim-Platz (Kottbusser Tor in Kreuzberg, U-Bahn Linie 1, Linie 8)

Aufrufer: DKP- Berlin / SDAJ, Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend, Berlin

Den III. Weg versenken!

UPDATE: Übersicht zu den Protesten gegen den Naziaufmarsch am 3. Oktober und die Nazi-Route bisher.

Am 03.10.2020 hat die Neonazi-Kleinstpartei „Der III. Weg“ einen bundesweiten Aufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen angekündigt.
Weitere Informationen.

Antifaschistische Demonstration mit Rudow empört sich, Kein Generalverdacht und Neukölln Watch


Sonntag, 30. August, 16:00
Start: Rudower Spinne / U-Rudow, Ziel: U-Wutzkyallee
Antifaschistische Demonstration mit Rudow empört sich, Kein Generalverdacht und Neukölln Watch

Rechte Sympathisanten in der Staatsanwaltschaft, Verstrickungen von Polizei mit Naziszene und immer neue rassistische Angriffe – es reicht! Schluss mit Naziterror!

Wir fordern eine politische Aufarbeitung des Neuköllner Nazikomplexes. Rechte Netzwerke müssen endlich öffentlich aufgedeckt und aufgelöst werden. Parlamentarischer Untersuchungsschuss jetzt!

Kommt alle zur gemeinsamen Demo in Rudow und Gropiusstadt. Lasst uns zeigen, dass wir uns nachbarschaftlich gegen Nazigewalt wehren und gemeinsam die Betroffenen rechter und rassistischer Anschläge unterstützen.

Hintergrund (mehr…)

Dank euch, ihr Sowjetsoldaten

UPDATE: Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde,
mit diesem Film sagen wir Danke an die Veteranen, der Roten Armee der Sowjetunion für die Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 1945.

Film bei youtube.

75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus
Podcast: 8. Mai – Dank euch, ihr Sowjetsoldaten

Im neuen Podcast spricht der DKP-Vorsitzende Patrik Köbele mit Renate Koppe, Leiterin der Internationalen Kommission der DKP, über den 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, dem 8. Mai.

Antifaschistin aus dem Wedding gestorben

Bereits am 9. April ist Andrée Thérèse Leusink, die Tochter des Schriftstellers Stephan Hermlin, in ihrer Weddinger Wohnung gestorben. Sie überlebte die Schoah und blieb nicht nur ihrer antifaschistischen Überzeugung treu.
Die Nachrufe in der jW bei der VVN und im ND.

Ausstellung MASCHA + NINA + KATJUSCHA – Frauen in der Roten Armee 1941 – 1945

Über 800.000 Frauen kämpften in der Roten Armee für die Befreiung vom Faschismus. Namen wie Ljudmila Michailowna Pawlitschenko sollten bekannter sein. In der Neuköllner Galerie Olga Benario wird mit der Ausstellung „MASCHA + NINA + KATJUSCHA – Frauen in der Roten Armee 1941 – 1945″ ab dem 12. März dazu ein Rahmenprogramm geboten. Geöffnet ist die Galerie bis Mai an Veranstaltungstagen.
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag kann zwischen 15 und 19 Uhr auch nebenan in der Biografischen Bibliothek Einlass zur Ausstellung erfragt werden.
Doppelte Ehrung für die Rotarmistinnen und Olga Benario!

DKP zum Terroranschlag in Hanau

Zum Terroranschlag in Hanau erklärte Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP:

„Ich empfinde Trauer und Wut. Trauer um die Opfer, Trauer mit ihren Angehörigen und Freunden. Ich empfinde aber auch Wut und ich gebe zu, dass sich diese Wut nicht nur gegen den Täter richtet. Meine Wut richtet sich auch gegen viele, die jetzt plötzlich betroffen von der Gefahr von Rechts reden. Jahrzehntelang, haben Geheimdienste und Polizeibehörden die Gefahr verharmlost, wenn nicht rechte Strukturen gedeckt und unterstützt. Jahrzehntelang wurden angeblich von Linken angezündete Mülltonnen mit faschistischen Morden gleichgesetzt, Nazimörder waren immer Einzeltäter. Ich freue mich über jeden, der jetzt begreift, dass faschistischer Terror konsequent bekämpft werden muss. Ich freue mich über jeden, der versteht, dass Sozialabbau, Rassismus und Nationalismus der Nährboden für Faschismus sind. Ich hoffe, es ist nachvollziehbar, dass ich bei vielen offiziellen Erklärungen, die es jetzt gibt, erst Taten sehen will, bevor ich mir sicher bin, dass es keine Heuchelei ist.“

Dazu auch:

Markus Bernhardt UZ vom 21. Februar 2020

Nach Razzia gegen Nazis: Faschisten bewaffnen sich offenbar zunehmend aus Bundeswehrarsenalen
- Terroristische Einzeltäter, wohin man schaut

Schenkt man den Äußerungen aus Polizei, Justiz und etablierter Politik Glauben, existieren in der Bundesrepublik keinerlei terroristische Strukturen und Organisationen von Nazis und Rassisten. Einzig einige wenige Einzeltäterinnen und -täter sollen quer durch das Land unterwegs sein und hin und wieder hier und da ein paar Anschläge verüben, die sich wahlweise gegen Migrantinnen und Migranten oder politische Gegnerinnen und Gegner der erstarkenden Naziszene richten. (mehr…)

Die Januar-Offensive der Roten Armee 1945

Dem Faschismus das Genick gebrochen

Die Politisierung der Geschichte auf dem Wege ihrer Verfälschung hört nicht auf. Zum Zwecke der Rechtfertigung der aktuellen Politik, die vom Streben nach Sicherung des Kapitalismus und Errichtung einer „Neuen Weltordnung“ durch zunehmende Konkurrenz der kapitalistischen Großmächte geprägt ist, wird auch die Geschichte des zweiten Weltkrieges im Sinne des Antikommunismus und der Russophobie moduliert.

Ein Beispiel sind die Veranstaltungen zum sogenannten D-Day 2019, zu dem Deutschland eingeladen wurde, Russland aber als Hauptkraft bei der Zerschlagung des Faschismus, als Befreier Deutschlands und Europas demonstrativ außen vor blieb. Ebenso die vermehrten antisowjetischen und antirussischen Polemiken aus den NATO-Staaten des Baltikums, aus Polen und Rumänien. Die Resolution des EU-Parlaments vom September treibt die Kampagne auf die Höhen einer europaweiten antirussischen Mobilisierung.

Rote Armee war entscheidend

Der grundlegende Umschwung im Verlauf des zweiten Weltkrieges zugunsten der antifaschistischen Koalition wurde von der Roten Armee zu einer Zeit erzielt, als die Regierungen der USA und Großbritanniens ihre Strategie der sogenannten indirekten Handlungen praktizierten, die Errichtung der zweiten Front in Europa bewusst verzögerten und damit ihre Verpflichtungen als Alliierte verletzten.

Die Armeen der USA und Großbritanniens operierten damals auf zweitrangigen Kriegsschauplätzen und verzögerten das Eingreifen in Westeuropa. Sie banden nur unbedeutende Kräfte des faschistischen Blocks. Dessen Hauptkräfte standen an der sowjetisch-deutschen Front, die ständig drei Viertel aller Streitkräfte der Faschisten fesselte.

Immer, wenn die deutsche Armee in eine schwierige Situation kam, konnte sie auf das Reservoir zurückgreifen, das sie in Westeuropa stationiert hatte. Das tat sie im Dezember 1942 und Anfang 1943 an der Wolga, als zahlreiche Divisionen aus Deutschland, Frankreich, Dänemark und Holland an die sowjetisch-deutsche Front verlegt wurden. Um den „Ostwall“ zu behaupten, wurden von September bis Dezember 1943 22 Verbände samt Panzerdivisionen abgezogen. Insgesamt verlegte das deutsche Oberkommando 60 Divisionen aus Westeuropa.

Die Schläge der Roten Armee haben der faschistischen Wehrmacht das Rückgrat gebrochen. Es waren günstige Bedingungen für die Invasion der Alliierten in Westeuropa gegeben, die sie aber absichtlich nicht nutzen wollten. Geschichtsfälscher versuchen aber auch heute noch, die Bedeutung der Siege der Roten Armee von 1942 und 1943 und ihren entscheidenden Einfluss auf den Verlauf des zweiten Weltkrieges herabzusetzen. (Siehe D-Day-Feiern (mehr…)

Luxemburg-Liebknecht-Demonstration 2020

Mit 10.000 Menschen waren wir zusammen auf der Straße um für den Frieden gegen defender 2020 zu demonstrieren.
Die Demontranten zogen am Sonntag, der 12.1.2020 vom Frankfurter Tor zu der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof um an die am 15.1.1919 ermordeten KPD – Mitbegünder Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu erinnern. Auf dem Fronttransparent der Demo stand wieder die Losung „Niemand ist vergessen- Aufstehen und Wiedersetzen“.

Und auf dem Fronttranspi der DKP steht “ Rosa und Karl ehren heißt heute Defender 2020 stoppen! Raus aus der NATO! “


Video auf Youtube

Schwerer Angriff auf die VVN-BdA

Die VVN-BdA soll nicht mehr gemeinnützig im steuerlichen Sinn sein. Dagegen protestiert die Vereinigung. Dazu Ulrich Sander in die Unsere Zeit
Brief von Esther Bejanaro (Auschwitzkomitee) an den Bundesfinanzminister Scholz (SPD) – Online-Petition: Die VVN-BdA muss gemeinnützig bleiben! Und der Parteivorstand der DKP dazu.

Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben!
Schwerer Angriff auf die VVN-BdA

Am 4. November hat das Finanzamt für Körperschaften I des Landes Berlin der Bundesvereinigung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V. die Gemeinnützigkeit entzogen.

Damit verbunden sind vorerst Steuernachforderungen in fünfstelliger Höhe, die noch in diesem Jahr fällig werden. Weitere erhebliche Nachforderungen
sind zu erwarten und auch zukünftig drohen wesentlich höhere steuerliche Belastungen.
Damit ist die VVN-BdA in ihrer Existenz bedroht. Das Finanzamt Berlin handelt damit anders, als das Finanzamt Oberhausen-Süd, das der Landesvereinigung NRW die Gemeinnützigkeit am 22. Oktober gewährt hat. (mehr…)

DDR- Der Zukunft zugewandt

UPDATE: UZ-Berichte vom 15. November 2019
Am 9. November findet am Sonnabend, den 9. November 2019 ab 12 Uhr, die DKP-Veranstaltung zum 70. Jahrestag der Gründung der DDR statt.
Ort ist STIC Grazauer Chaussee 1 A in Strausberg.
Eintritt 8€/5€
Programm hier.