Bundeswehr contra Arbeitsplätze

Im Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg sind durch die Weigerung Soldaten bei der Kontaktverfolgung einzusetzen 17 Personen für ein Jahr befristet eingestellt worden. Vier weitere sollen demnächst folgen. Hinzu kommen noch 25 Honorarkräfte die der Bezirk mit bezahlter Lohnarbeit angeheuert hat.

Ganz anders sieht es bundesweit aus. Rund 1400 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sind derzeit im zivilen Einsatz gegen die Corona-Pandemie. Etwa 175 Einsatzkräfte zählen zum medizinischen Personal, rund 850 unterstützen in 91 Gesundheitsämtern bei der Kontaktverfolgung.

Es könnten also über 1.000 Arbeitsplätze zur Bekämpfung der Pandemie geschaffen werden. Ist aber nicht. Dafür bekommt die Bundeswehr trotz Krise noch mehr Geld. Mit fast 46 Milliarden Euro braucht sich die Bundeswehr nicht vor Kürzungen fürchten.


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