Thälmann-Denkmal soll fünf Betonklötze als Gesellschaft bekommen

UPDATE: Gegen die wiederholte Schändung des Thälmann-Denkmals protestierte die DKP beim Senat

Der mit 180.000 Euro dotierte Wettbewerb für die Neugestaltung des Thälmann-Denkmals in Pankow, ist wohl entschieden. Die Berliner Videokünstlerin Betina Kuntzsch soll mit ihrem Beitrag „VOM SOCKEL DENKEN“ die Grundlage für die Umgestaltung des Denkmals sein.
Ihre Idee ist „auf dem Denkmalplatz fünf vielfach nutzbare, farbige Betonelemente“, zu platzieren, die mit einer „Beschriftung der Sockel mit poetischen Schlagwörtern“ inhaltliche Bezüge und „historische Hintergründe herstellen“ sollen. „ Wesentlicher Teil“ sind aber „sowohl künstlerisch als auch inhaltlich überzeugende Filmessays“, die über QR-Codes mittels eines Smartphones abgerufen werden sollen. Einer der Filme wird auch „der historischen Person Ernst Thälmann bis zur Kulturfigur in der DDR“(!) zum Inhalt haben. Die bisherigen BRD-Produktionen über Ernst Thälmann á la MDR u.a. lassen da nichts Gutes erwarten.
Ab Oktober 2020 will das Bezirksamt die Wettbewerbsbeiträge in einer Ausstellung öffentlich präsentieren.
Bis Ende 2021 soll er empfohlene Wettbewerbsbeitrag umgesetzt sein. Ein Film der Künstlerin heißt übrigens „Wegzaubern“.
Wir berichteten betreits.


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